Das Zeitalter, in dem wir einander brauchen

Von Charles Eisenstein Mittwoch, 5. Juli 2017

Vor fünfzehn Jahren, als ich begann Bücher zu schreiben, hatte ich große Hoffnungen, eines Tages "entdeckt" zu werden, und dass "meine Botschaft" dadurch Millionen von Menschen erreichen und die Welt zum Besseren verändern würde.

Diese Ambition wurde schon kurz darauf empfindlich gedämpft, als ich feststellen musste, dass ich nach Jahren harter Arbeit am Buch "Die Renaissance der Menschheit" keinen Abnehmer in der Verlagswelt finden konnte. Also druckte ich das Buch im Selbstverlag und hoffte immer noch, dass es durch Mundpropaganda zum Bestseller werden würde. Diesen Verlegern würde ich es zeigen! Ich erinnere mich daran, wie ich im August 2007 - fünf Monate nach der Erscheinung, zu einem Zeitpunkt, an dem es schon einiges an Bekanntheit gewonnen haben sollte - einen Blick auf die Verkaufszahlen wagte. In Summe hatte ich diesen Monat fünf ganze Bücher verkauft. Ungefähr zur gleichen Zeit musste ich meine Wohnung räumen (alle meine Hoffnungen und mein Vermögen hatte ich in dieses Buch gesteckt) und verbrachte das darauf folgende halbe Jahr, indem ich vorübergehend in den Häusern anderer Leute lebte, meine Kinder im Schlepptau.

Das war eine schmerzhafte aber auch schöne und klärende Erfahrung, die mich vor die Frage stellte: "Warum machst du diese Arbeit? Weil du hoffst, ein gefeierter Intellektueller zu werden? Oder geht es dir wirklich darum, einem Heilungsprozess an der Welt zu dienen?" Die Erfahrung gescheitert zu sein entlarvte meine geheimen Hoffnungen und Beweggründe.

Ich musste mir eingestehen, dass meine Motivation ein bisschen von beidem gespeist war, vom Wunsch zu glänzen und vom Wunsch zu dienen. Na gut, nicht nur ein bisschen, sondern sehr. Mir wurde klar, dass ich das erstere Motiv aufgeben musste, weil es das zweite verunmöglichte. Um diese Zeit hatte ich eine Vision: Ein spirituelles Wesen erschien mir und fragte mich: "Charles, ist es wirklich dein Wunsch, dein Potential mit deiner Arbeit voll auszuschöpfen und so deinen rechtmäßigen Beitrag zur Entwicklung der Welt zu leisten?"

"Ja," sagte ich, "das ist mein Wunsch."

"Also gut," sagte das Wesen. "Ich kann dafür sorgen, dass das passiert, aber du wirst dafür einen Preis bezahlen müssen. Der Preis ist, dass dir für deine Rolle persönlich nie Anerkennung gezollt werden wird. Die Geschichte, die du erzählst, wird die Welt verändern, aber du wirst nie dafür belohnt werden. Du wirst nie reich sein oder berühmt oder geachtet. Bist du mit diesem Preis einverstanden?"

Ich versuchte, mich herauszuwinden, aber das Wesen war unnachgiebig. Wenn es nur ein Entweder-Oder gab, wie sollte ich mit mir selbst weiterleben, wenn ich im innersten Herzen wüsste, dass ich meine Bestimmung preisgegeben hatte? Also sagte ich ja zu seinem Angebot.

Natürlich stellte sich mit der Zeit heraus, dass es eigentlich keine entweder-oder Situation war. Aber dieser klärende Moment war so wichtig, weil ich meine innerste Loyalität deklarierte. Nachdem das einmal geschehen war, konnte die Anerkennung sich einstellen oder auch nicht, sie war zum Nebeneffekt geworden, aber kein Ziel mehr für mich. Schließlich ist die Arbeit, die ich mache, nicht "meine" Arbeit. Das sind Ideen, deren Zeit gekommen ist, und sie brauchen fähige Leute, die sie niederschreiben. Unser wahrer Lohn im Leben ist die Genugtuung, die sich einstellt, wenn wir eine Aufgabe gut erledigen. Abgesehen davon, nun gut, regnet es auf alle Dächer gleichermaßen.

Das war der erste Schlag gegen meine großen Ambitionen. Zuerst wurde also mein persönlicher Ehrgeiz zunichte gemacht. Dann wurde im zweiten Schritt meine Hoffnung zerstört, Großes zu leisten, um die Welt zu verändern. Wir wollen ja eine möglichst große Wirkung erzielen, nicht nur eine kleine, aber das ist, wie ich zu verstehen begann, Teil der Krankheit, die es zu heilen gilt. In unserer Kultur werden jene wertgeschätzt und bewundert, die da draußen auf großen Bühnen stehen und zu Millionen von Menschen sprechen, während die anderen ignoriert werden, die eine bescheidene, stille Arbeit leisten und sich um einen kranken Menschen, ein Kind, einen kleinen Flecken Erde kümmern.

Wenn ich einen dieser Menschen treffe, weiß ich, dass ihr Einfluss nicht davon abhängt, ob ihre gute Tat im Internet viral verbreitet und von Millionen Menschen gesehen wird. Selbst wenn kein Mensch da draußen jemals davon erfährt, und wenn ihr niemals jemand dafür danken wird, dass sie sich um diese eine alte Frau mit Demenz kümmert und ein normales Leben dafür opfert, sendet diese Entscheidung Wellen hinaus durch den Stoff, aus dem die Kausalität besteht. Aus einem Abstand von fünfhundert oder fünftausend Jahren betrachtet haben diese Menschen keinen geringeren Einfluss als ein Präsident.

Bestimmte Entscheidungen fühlen sich unwillkürlich bedeutsam an. Das Herz ruft uns auf zu handeln, ohne dass unsere Vernunft das angesichts der globalen Probleme rechtfertigen kann. Die Logik, dass nur das Große zählt, kann uns das Gefühl geben, bedeutungslos zu sein. Sie verleitet uns, Bedeutsamkeit auf die Leute zu projizieren, die wir auf unseren Bildschirmen sehen. Aber im Wissen, dass gerade diese Leute im Namen der Weltverbesserung schon so viel Schaden angerichtet haben, wurde ich es leid, dieses Spiel zu spielen.

Rein rechnerisch betrachtet leistet man einen geringeren Beitrag für die Welt, wenn man nur einem Menschen hilft und nicht tausend. Also möchte man hochskalieren, groß werden. Mit einer anderen kausalen Logik ist das nicht notwendig, einer Logik in der Gewissheit, dass "Gott alles sieht", oder einer Logik der morphischen Resonanz, wonach jede Veränderung an einem Ort ein Feld erzeugt, das ermöglicht, dass die gleich Veränderung woanders auch passieren kann. Barmherziges Handeln stärkt das Feld der Barmherzigkeit, liebevolles Handeln das Feld der Liebe, hasserfülltes Handeln das Feld des Hasses.

Es ist auch nicht notwendig hochzuskalieren, wenn wir darauf vertrauen, dass die Aufgaben, die uns das Leben stellt, Teil eines größeren Ganzen sind, das von einer intelligenten Kraft getragen ist, die uns genau zur rechten Zeit an den richtigen Ort setzt.

Ich war unlängst als einer von mehreren hundert Trauergästen auf dem Begräbnis eines Bauern, Roy Brubaker aus Mittel-Pennsylvanien. Ein junger Farmer hielt eine Grabrede und sagte ungefähr Folgendes: "Roy war es, der mir beigebracht hat, was Erfolg in Wirklichkeit ist. Erfolg ist die Fähigkeit, immer für seine Nachbarn da zu sein. Wann immer jemand mit einem Problem anrief, legte Roy beiseite, was er gerade tat, und war zur Stelle um zu helfen."

Der Bauer hatte bei Roy ein Praktikum gemacht. Als er sich dann selbstständig machte und so zu einem Konkurrenten für Roy wurde, half Roy ihm weiter mit Rat und Tat und kündigte sogar auf seiner eigenen Mailing-Liste an, dass sein neuer Konkurrent dabei war, einen CSA Betrieb zu gründen. Am Ende seiner Rede sagte der junge Bauer: "Ich hatte geglaubt, dass Roy deswegen so vielen Leuten helfen konnte, weil er ein erfolgreicher Bauer war, der es geschafft hatte. Aber jetzt glaube ich, dass es ihm wahrscheinlich nicht viel anders ging als mir mit fünfzig Pflanzensorten, die alle zugleich meine Aufmerksamkeit brauchen und noch tausend anderen Dingen, die es zu tun gibt. Aber trotzdem war er für die Menschen da."

Roy hat nicht darauf gewartet, bis er es geschafft hatte, um erst dann anzufangen großzügig zu sein.

Solche Menschen sind es, die die Welt zusammenhalten. Sie sind es, die in der Praxis dafür sorgen, dass die Gesellschaft ihren Zusammenhalt trotz der allgegenwärtigen Ungerechtigkeit, Armut, Traumata und so weiter nicht verliert. Und sie spannen ein Feld der Liebe auf, das uns anderen hilft, unserer Bestimmung zu folgen und nicht unserem persönlichen Ehrgeiz.

Je öfter mir solche Menschen über den Weg laufen und mir ihre Geschichte erzählen, desto mehr wird mir klar, dass ich mir keine Sorgen machen muss, ein möglichst großes Publikum zu haben oder "Menschen mit Einfluss" zu erreichen. Meine Aufgabe ist es, meine Arbeit mit so viel Liebe und Aufrichtigkeit zu tun, wie ich nur kann. Ich darf darauf vertrauen, dass die richtigen Leute meine Texte lesen werden. Ich bin beeindruckt und fühle mich klein, wenn ich Menschen wie Roy auf meinen Reisen und in meinem Lebensumfeld begegne. Ihr Handeln ist voll bescheidener Hingabe und Liebe, es ist mutig und von großem Vertrauen getragen, und im Gegensatz zu mir haben sie nicht tausend Leute, die ihnen sagen, wie wichtig ihre Arbeit ist. Recht oft werden sie sogar von unserem System und unserer Kultur entmutigt, indem sie als dumm, naiv, unverantwortlich oder unpraktisch dargestellt und kaum finanziell entlohnt werden. Wie oft hat man Ihnen gesagt, dass es unrealistisch sei, sein Leben der Schönheit oder der Pflege oder dem Heilen zu widmen? Erst wenn man seinen Bauernhof tiptop auf Vordermann gebracht, wenn man für sich persönlich ausgesorgt hat mit einer soliden Karriere und sicheren Investitionen, erst dann kann man sich vielleicht ein kleines bisschen Großherzigkeit leisten. Also bewundere ich Menschen, die zuerst einmal großherzig sind - großzügig mit ihrem wertvollen Leben. Sie sind meine Lehrer. Sie haben meine Ambition zunichte gemacht, groß rauskommen zu wollen - selbst unter dem Vorwand, damit der guten Sache zu dienen.

Das erinnert mich an eine Zen-Geschichte, in der ein Bote des Kaisers zu einem Zen-Meister kommt. "Der Kaiser hat von Euren Lehren gehört und möchte, dass Ihr an seinen Hof kommt, um der offizielle kaiserliche Lehrmeister zu werden."

Der Zen-Meister lehnte die Einladung ab.

Ein Jahr später wurde die Einladung wiederholt. Diesmal nahm der Zen-Meister an. Als er gefragt wurde, warum, antwortete er: "Als ich die Einladung das erste Mal erhielt, wusste ich, dass ich noch nicht bereit dafür war, weil ich von freudiger Erregung erfasst wurde. Ich dachte, das wäre eine großartige Gelegenheit, das Dharma am ganzen Hof zu verkünden. Dann wurde mir klar, dass mich ein solcher Ehrgeiz als Lehrer disqualifizierte, weil ich einen Schüler für wichtiger als die anderen hielt. Ich musste warten, bis ich den Kaiser so sehen konnte, wie jeden anderen Menschen auch."

Dank der bescheidenen Menschen, die die Welt zusammenhalten, lerne ich, den Kaiser nicht mehr für wichtiger als jeden anderen Menschen zu halten. Jetzt leitet mich ein bestimmtes Gefühl von Resonanz, Neugier oder Stimmigkeit.

Und gerade jetzt, da ich meine Ambitionen in Sachen Karriere überwunden hatte, lud mich Oprah Winfrey zu einem Interview (noch dazu) für die Show 'Super Soul Sunday' ein. Vor fünf Jahren hätte ich Herzklopfen vor Aufregung gehabt bei dieser Aussicht ganz groß rauszukommen, aber jetzt war ich einfach neugierig auf dieses Abenteuer. War diese Stunde objektiv wichtiger als eine Stunde, die ich mit einem Freund in Not verbrachte? Oder eine Stunde, in der man einen Fremden in die Notaufnahme bringt?

Jedenfalls sagte ich trotzdem sofort zu, und ich wunderte mich zugleich, dass sich meine Welt mit ihrer überschnitt. Sehen Sie, Oprah lebt fast in einem anderen Universum als ich in meinem Winkel der Gegenkultur. Könnte es sein, denke ich, und mein Herz macht einen Sprung, dass sich sie Kluft zwischen unseren Welten verringert? Könnte es sein, dass der Mainstream schon bereit ist für die Ideen, denen ich diene, und das Bewusstsein, für das ich eintrete?

Das Gespräch mit Oprah erscheint mir als Meilenstein, der einen Zeitenumbruch markiert. Ich war so erstaunt, dass jemand in ihrer Position von meinen Texten überhaupt Notiz nimmt, weil sie doch sehr weit jenseits des Mainstream-Diskurses liegen. (Zumindest habe ich in den Mainstream-Medien nie auch nur etwas annähernd Ähnliches gefunden wie meinen Artikel zur Wahl, durch den sie auf mich aufmerksam geworden war.) Unser Treffen ist vielleicht ein Zeichen, dass der in unserem Land altbekannte polarisierte gesellschaftliche Diskurs nicht mehr funktioniert, und dass ihre Leute - das riesige, überwiegend dem Mainstream zuzurechnende Publikum, das sie bedient - willens sind, über ihren Tellerrand hinauszuschauen.

Ich möchte damit keinesfalls Oprahs persönliche Eigenschaften schmälern. Ich erlebte sie als clever, einfühlsam, herzlich, und sogar bescheiden, eine Meisterin ihres Faches. Aber ich denke, dass ihre Kontaktaufnahme mit mir auf mehr zurückzuführen ist als auf ihre Persönlichkeit. Ich sehe mich selbst manchmal als eine Art Empfangsantenne für Information, nach der ein bestimmter Teil der Menschheit sucht. Endlich hat sich herausgestellt, wofür der versponnene Schuljunge taugt. In einem viel größeren Maßstab ist Oprah auch etwas Ähnliches: Sie ist nicht nur sie selbst, sondern ein Avatar des kollektiven Bewusstseins. Wenn sie ihrem Publikum etwas Neues präsentiert, dann weiß sie wahrscheinlich, dass ihre Zuseher dafür bereit sind, so feinfühlig ist Oprah auf ihr Publikum eingestellt.

Während unserer Unterhaltung hatte ich manchmal das Gefühl, dass sie gern näher auf manche Dinge eingegangen wäre, die sie persönlich interessierten, dass sie sich aber zurücknahm, um die Antenne für ihr Publikum und im Rahmen des Sendeformats zu bleiben, in dem kein Platz für meine gewöhnlich langen Abhandlungen ist. Ich versuchte indessen, meine Ideen für ein Mainstream-Publikum verständlich zu formulieren, von dem ich nicht erwarten konnte, dass es mit einigen meiner grundlegenden Denkkonzepte vertraut war. Zeitweise fühlte sich unsere Unterhaltung ein bisschen unbeholfen an, während wir uns an eine Struktur herantasteten, so, als versuchten wir, ein sehr großes Haus mit einer bunt zusammengewürfelten Mischung schöner aber seltsamer Möbel einzurichten. Trotzdem gelang es uns, denke ich, eine Ecke gemütlich genug zu gestalten, dass sich Menschen eingeladen fühlten, dort Platz und eine neue Perspektive einzunehmen.

In den Jahren seit meiner Begegnung mit dem spirituellen Wesen habe ich begonnen, mich am Rand der Kultur, wo meine Arbeit einen Platz gefunden hat, wohl zu fühlen. Ich reise weniger und halte weniger Vorträge, um mehr Zeit mit meinen Lieben zu verbringen, und um mich mit den Quellen des Wissens in der Natur, in der Stille und in innigen Beziehungen zu verbinden. Ich lebe gerade mit meiner Familie auf dem Bauernhof meines Bruders, wo ich halbtags mithelfe und den Rest der Zeit mit Schreiben verbringe. Die öffentliche Aufmerksamkeit, die meinem Auftritt bei Oprah folgen könnte (oder auch nicht - es könnte auch nur ein kleines Aufblitzen am Radar sein), stellt mich vor eine neue Frage, das Gegenteil dessen, was mich nach meinem anfänglichen "Scheitern" beschäftigte. Wenn es der Sache dient, bin ich dann bereit, meine mittlerweile liebgewonnene Zurückgezogenheit zu opfern? Wenn es der Sache dient, bin ich dann bereit, auch in anderen Shows aufzutreten, auch wenn meine Gastgeber dort nicht so wohlwollend sind wie Oprah? Bin ich bereit, mehr zu einer öffentlich bekannten Person zu werden und mit den zu erwartenden Projektionen, positiven wie negativen, umzugehen? Habe ich die Kraft nicht zu vergessen, wer die wirklichen "Super-Seelen" sind, die Roy Brubakers, die Delphinretterinnen, die Hospizarbeiter, die Pflegerinnen, die Friedenszeugen, die unbezahlten Heilerinnen, die bescheidenen Großväter, die mit ihrem Enkelkind Beeren pflücken gehen, die alleinerziehenden Mütter, die sich abrackern, um alles im Griff zu behalten - die alle nicht im Traum daran denken, dass ihre gewaltigen, geduldigen Anstrengungen einen Einfluss auf die ganze Welt haben?

Lassen Sie mich ehrlich sein: Wären meine Erfolgsfantasien nicht sowieso vor dem totalen Zusammenbruch gestanden, hätte ich das Angebot des spirituellen Wesens vielleicht abgelehnt. Übrigens ist das ein Angebot, das sich ständig erneuert. Jeden Tag werden wir gefragt: "Welcher Sache willst du dienen?" Ich hatte nicht von mir aus die Stärke, ja zu sagen zu einem Leben im Dienst an einer Sache. Auch hätte ich sie jetzt nicht ohne die Hilfe, die ich von anderen bekomme, die dieses Feld aufrechterhalten, den Menschen, die mir jeden Tag wieder Bescheidenheit beibringen durch ihre Großherzigkeit, Ernsthaftigkeit und Selbstlosigkeit. Wenn ich etwas Sinnvolles tun kann, dann nur durch Euch.

Wenn es stimmt, dass mein Auftritt bei Oprah ein Zeichen (wie klein auch immer) dafür ist, dass sich einst dominante Weltsichten auflösen, dann konnte das nur passieren, weil die neue Weltsicht, für die ich mich einsetze, so stark von mittlerweile so vielen getragen wird. Nehmen wir es als ein ermutigendes Zeichen. Ob das Gespräch nun ein Durchbruch für die Ideen von Empathie und Intersein, über die wir sprachen, war oder nicht, jedenfalls nähern sie sich anscheinend an die Konsensrealität an. Wir werden hier nicht mehr lange allein sein. Ich danke allen, die das Wissensfeld, von dem ich spreche, aufrechterhalten, die an meine Worte glauben - sogar mehr als ich selbst, und die mich somit in dem bestärken, was Sie bestärkt. So gelingt uns der Übergang vom Zeitalter der Separation zum Zeitalter, in dem wir einander brauchen.

 

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