Das ist im Grunde der einzige Mut, den man von uns verlangt: mutig zu sein zu dem Seltsamsten, Wunderlichsten und Unaufklärbarsten, das uns begegnen kann. Dass die Menschen in diesem Sinne feige waren, hat dem Leben unendlichen Schaden getan; die Erlebnisse, die man «Erscheinungen» nennt, die ganze sogenannte «Geisterwelt», der Tod, alle diese uns so anverwandten Dinge, sind durch die tägliche Abwehr aus dem Leben so sehr hinausgedrängt worden, dass die Sinne, mit denen wir sie fassen könnten, verkümmert sind. (Rilke)

Die Konvergenz von Spiritualität und Aktivismus ist Ausdruck einer allgemeineren Wiedervereinigung von Geist und Materie, die uns diese beiden Sphären als eine einzige erkennen lässt. Sie ist nicht zu verwechseln mit dem Anspruch der Wissenschaft, für jedes Phänomen, das wir spirituell nennen könnten, eine plausible Erklärung zu liefern. Vielmehr als eine Reduktion von Geist auf Materie ist sie die Erhöhung der Materie zum Geist.

Diese Wiedervereinigung ist immer noch unvollständig. Viele politische Aktivisten sind immer noch entsetzt über die Bezugnahmen in diesem Buch auf Phänomene, die sie als “wissenschaftlich nicht bewiesen” bezeichnen, oder auf kausale Zusammenhänge, die sie unwissenschaftlich nennen. Sie erkennen nicht, dass das wissenschaftliche Orthodoxie aus dem selben Stoff gemacht ist und den gleichen Zielen dient, wie alle anderen unserer vorherrschenden Institutionen. Sie trägt nicht weniger als die Wirtschaft, die Politik und die organisierte Religion zur Aufrechterhaltung der Geschichte der Separation bei.i

Gleichermaßen sind jene Leser, die über alternative Wissenschaftsparadigmen und Technologien Bescheid wissen, vielleicht ungehalten über meinen Zweifel an der Vorstellung, dass diese die Menschheit retten werden. Obwohl ich selbst Erfahrungen mit verschiedenen Techniken habe, die die konventionelle Wissenschaft für unmöglich hält, werde ich in diesem Buch nicht für sie werben. Der Grund ist wiederum die Frage: Wenn sie es sind, die uns retten sollten, warum haben sie es nicht schon getan? Viele sind schon seit Jahrzehnten bekannt, und sie wurden unterdrückt. Ich kenne die Literatur, in der behauptet wird, dass diese Unterdrückung bewusst und systematisch geschieht; ich glaube hingegen, dass sie vor allem eher unbewusst und systemimmanent ist.ii Auf tausend verschiedene Arten unterdrückten wir sie, weil sie nicht in unsere Mythologie und zu unserer Identität passen. Genauso könnten wir sagen, dass wir bisher noch nicht bereit für sie waren. Wir waren noch nicht bereit für Technologien, die eher verteilt als zentralisiert sind, die die Kontrolle von den Experten auf die Menschen verlagern, und die voraussetzen, dass man die alles umfassende wechselseitige Verbundenheit anerkennt. Symptomatisch für unsere mangelnde Bereitschaft ist die Hast, mit der Erfinder jedes neue Wunderding patentieren wollen und versuchen, etwas, das zur neuen Geschichte gehört, durch die alten Strukturen in Ketten zu halten. Vielleicht werden diese Technologien der Fülle – von Energie, Gesundheit, Zeit und Leben – die Randbereiche erst verlassen und sich etablieren, wenn wir kollektiv selbst die Fülle leben durch Großzügigkeit, eine dienende Haltung, Hingabe, und Vertrauen.

Wir stehen am Rande einer umfassenden Umwandlung. Wir werden die Techniken des Interbeing nie mit einer Mentalität der Separation begreifen. Diese Techniken sind keine Wunderwaffe, obwohl ich glaube, dass sie am Ende tatsächlich Teil unseres Heilungsprozesses sein werden. Aber zuerst kommt die Veränderung unserer Wahrnehmungen. Im jetzigen kritischen Augenblick kommt die größte Wichtigkeit nicht dem zu, was die Techniken des Interbeing tun; es geht vielmehr darum, dass sie unsere Wirklichkeitsblase, in der wir gelebt haben, anstechen und uns zeigen, dass weder wir noch die Welt so sind, wie wir dachten. Sie haben dieselbe Bedeutsamkeit wie jedes Phänomen, das ein Paradigma sprengt.

Wenn man sich nun das weit verbreitete Nichtwahrhabenwollen der Erkenntnisse der Klimawissenschaften in meinem Land ansieht, glaubt man schnell, dass das Problem die unwissenschaftliche Einstellung der Leute sei. Wenn wir nur auf die Wissenschaftler hörten! Unseligerweise ertönt dieser Aufruf aber auch, wenn es um Gentechnik bei Nutzpflanzen, Atomkraft und andere zweifelhaften Technologien geht, die ich mich gar nicht zu erwähnen traue, damit ich nicht auch in Bausch und Bogen als “anti-wissenschaftlich” angeschwärzt werde. Obwohl diese beiden Beispiele bei weitem nicht so unumstritten sind wie der anthropogene Klimawandel, würden Befürworter wie Michael Specter nicht zögern, Gegner als unwissenschaftlich zu bezeichnen. Umso unwissenschaftlicher würden sie meine Ansichten über ganzheitliche Medizin, Qigong, biodynamische Landwirtschaft, Wassergedächtnis, biologische Kernchemie, Kornkreise, Psi-Phänomene, Overunity Geräte, Dekontamiation von radioaktivem Müll und den Weihnachtsmann bezeichnen. Da, jetzt habe ich die Katze aus dem Sack gelassen!

Weil sie die Macht haben, unsere alte Geschichte zu durchlöchern, ermutige ich die Leute, sich mit diesen “unwissenschaftlichen” Phänomenen zu befassen. Sie werden entdecken, dass sie eine Mischung aus Erbauung und Spott auslösen. Sie mindern das Gewicht der Separation und bejahen unsere kindlichen Vorstellungen von unberührten Wundern, Geheimnissen und Möglichkeiten. Zugleich lösen sie die Angst aus, dass diese Vorstellungen nur Trugbilder sind und wecken daher den Zynismus, über den ich vorher schrieb.

Keine Sorge, ich habe nicht vor, meinen Optimismus an die Hoffnung zu knüpfen, dass uns irgendeine Wundertechnologie retten werde. Wenn es die Technologie wäre, die uns retten kann, dann hätte sie das schon getan. Wir haben schon lange die Technologien für ein nachhaltiges Leben in Fülle auf diesem Planeten, aber wir nutzten sie für andere Zwecke. Mit vollkommen unumstrittenen Technologien könnten wir in einem Paradies auf Erden leben: Ressourcenschonung und Energieeinsparung, Recycling, umweltfreundliches Design, Solarenergie, Permakultur, biologische Abwasserbehandlung, Fahrräder, reparaturfreundliches Design, lange Haltbarkeit, Wiederverwendbarkeit, und so weiter.iii Das alles sind Technologien, die schon existieren, und das großteils schon seit Jahrzehnten oder Jahrhunderten. Es braucht gar keine neuen Wundertechnologien. Allerdings ist eine andere Art von Wunder notwendig, damit diese schon vorhandenen Technologien ihr Versprechen einlösen können: ein gesellschaftliches oder politisches Wunder. Das ist es, was es brauchte, um die Abholzung rückgängig zu machen, die Treibhausgas-Emissionen zu drosseln, zerstörte Wasserläufe wiederherzustellen und all die rechtlichen, sozialen und ökonomischen Hindernisse der Veränderung aus dem Weg zu räumen. Wir bräuchten zweifellos ein anderes Geldsystem und daher eine radikale Umstrukturierung der wirtschaftlichen Machtverhältnisse und Privilegien. Es bedürfte eines kompletten Verzichts auf Militarismus und alle dahinterliegenden Glaubenssysteme. Es erforderte, dass Millionen Menschen zurück aufs Land ziehen und hoch produktive, arbeitsintensive Landwirtschaft in kleinem Maßstab betreiben. Technologisch machbar? Sicher. Politisch realistisch? Wohl kaum.

Hier kommen wir nicht umhin uns einzugestehen, dass wir auf die eine oder andere Art vor einer Aufgabe stehen, von der wir nicht wissen, wie sie zu meistern ist. Jeder politisch realistische Vorschlag heute verschwindet in die Bedeutungslosigkeit angesichts des Ausmaßes der bevorstehenden Krise. Und darin liegt die Bedeutung der unorthodoxen und heterodoxen Technologien, die ich vorher aufzählte: Es ist dieselbe Weltsicht, die solche Dinge aus dem Bereich des Möglichen verbannt, die uns auch von den Handlungen abhält, die notwendig sind, um die Welt zu verändern. In beiden Fällen sehen wir uns mit etwas konfrontiert, das nicht passieren kann ohne gegen unsere Geschichte von der Welt zu verstoßen.

Obwohl die Wissenschaft, wie wir sie kennen, von zentraler Bedeutung für das jahrhunderte- oder jahrtausendelange Programm, die Natur zu beherrschen ist, obwohl ihre Methode Wissen zu erlangen genau das Paradebeispiel für das “Zum-Anderen-Machen” der Natur und das “Zum-Objekt-Machen” der Welt ist, sind oft gerade die wissenschaftlich orientierten Menschen glühende Umweltschützer und Verfechter der Bürgerrechte oder der Gleichbehandlung von Homosexuellen und anderer Einstellungen voll Mitgefühl. Das ist ein Beispiel für ein allgemeines Prinzip: Unser Eintreten in die neue Geschichte geht ungleichmäßig vor sich. In einem Lebens- oder Gedankenbereich haben wir vielleicht alle Überreste der Separation überwunden, während wir in einem anderen Bereich völlig blind dafür sind. Ich kann nicht aufhören, mich darüber zu wundern. Jemand hat etwa ein tiefes Verständnis von den inneren und äußeren Instanzen, von Rassismus, Sexismus, Klassismus und Kolonialismus, aber er hat keine Ahnung, dass westliche Medizin und zu einem gewissen Grad die Wissenschaft selbst auch zu diesen Instanzen gehören. Oder ich gehe zu einer Konferenz über traditionelle Ernährung, wo die Menschen gründlich verstehen, wie korrupt unser Ernährungssystem ist, wie es das Land, die Gesundheit und die Gemeinschaft zerstört, aber sie sind sich nicht bewusst, dass das Schulsystem großteils das Gleiche macht. Sie zitieren Studien, in denen der Zusammenhang zwischen Ernährung und der Schulleistung korreliert wurde und sagen: “Hätten die Kinder bloß eine bessere Ernährung, dann könnten wir ihre schulischen Leistungen verbessern,” und sie gehen davon aus, dass es ein Zeichen für ein gesundes Kind sei, in der Schule aufzupassen und gute Noten bei Tests zu schreiben. Aber wenn uns bewusst wird, was für eine Konditionierungsanstalt das Schulsystem ist, das den Kindern Gehorsam gegenüber Autoritäten, Passivität und das Erdulden von Langeweile um externer Belohnungen willen anerzieht, beginnen wir, die schulische Leistung als Maß für das Wohlbefinden in Frage zu stellen. Vielleicht ist ein gesundes Kind eines, das sich der Beschulung und Standardisierung widersetzt, nicht eines, das sich darin besonders hervortut. Dann gehe ich auf eine Konferenz über Bildung, wo die Menschen das verstehen, aber (nach dem Essen, das dort verzehrt wird und dem Gesundheitszustand der Teilnehmer zu urteilen) wenig Bezug zu ihrem Körper haben oder sich kaum im Klaren darüber sind, dass das Ernährungssystem genauso korrupt ist, wie das Erziehungssystem. Und fast überall, wo ich hingehe, egal wie radikal das Publikum über Landwirtschaft oder Erziehung oder Sexualität oder Politik diskutiert, wenn es ihre Gesundheit betreffend hart auf hart kommt, dann gehen sie zu einem konventionellen Arzt.

Lange Zeit arbeiteten Aktivisten auf diesen und vielen anderen Gebieten isoliert in ihren Zellen, so, als hätten sie es mit einzelnen, irregulären Übeln in einem System zu tun, das trotz einiger Probleme im Großen und Ganzen solide ist. Es war nicht offensichtlich, dass sich jemand, der sich zum Beispiel für eine Gefängnisreform einsetzt, mit einer anderen Facette derselben Sache beschäftigt wie jemand, der sich der biologischen Landwirtschaft widmet. Zum Glück ändert sich das jetzt. Eine schleichende Radikalisierung setzt ein, wenn die Menschen die wechselseitige Verbundenheit all unserer Systeme und Institutionen, sowie deren Mitschuld an der Aufrechterhaltung der herrschenden Narrative erkennen. Das Gefängnissystem, wie wir es kennen, beruht auf den gleichen Ansichten, die auch unserem Ernährungssystem, dem Bildungssystem und dem medizinischen System zugrunde liegen. Sie alle stützen sich auf die gleiche politische Mentalität, die gleichen wirtschaftlichen Mechanismen und die gleiche Art von zwischenmenschlichen Beziehungen.

Sie entspringen (und tragen bei zu) der gleichen psychologischen Disposition, man könnte auch sagen: dem gleichen Seinszustand. Deshalb breitet sich die schleichende Radikalisierung, von der ich spreche, letztendlich auch auf den spirituellen Bereich aus, womit ich – wieder – nicht etwas Jenseitiges meine, sondern den Bereich, der sich mit den fundamentalen Fragen “Wer bin ich?”, “Was ist der Sinn des Lebens?” und so weiter befasst.

Immer mehr Menschen treten jetzt vieldimensional in die neue Geschichte ein. Sie bilden Allianzen über vormals unzusammenhängende aktivistische Bereiche hinweg, und es stellen sich ihnen Fragen, die einst ausschließlich den spirituell Suchenden vorbehalten waren. Sie bemühen sich auch, ihre Erkenntnisse auf ihre eigenen Organisationen und Beziehungen anzuwenden. Kein Lebensbereich ist unbedeutend für die Transformation unserer Welt.

In diesem Kapitel hat wahrscheinlich jeden irgendetwas unangenehm berührt. Wenn die Dinge auseinanderfallen, halten wir Ausschau nach einem schützenden Unterstand, einer vertrauten Institution, auf die wir uns verlassen können als einen Hort des Guten und Wahren. In diesem Zeitalter gibt es so etwas nicht: nicht die Wissenschaft, nicht die Erziehung, nicht die Medizin, nicht die akademische Welt. Selbst unsere Spiritualität ist, wie wir gesehen haben, voll von Denkformen der Separation.

Es ist ganz natürlich, auf die auseinanderfallende Welt defensiv zu reagieren und sich umso mehr an das alles zu klammern. Wenn Sie emotional darauf reagieren, dass ich mich über eine Ihrer heiligen Kühe abfällig äußerte, bedeutet das wahrscheinlich, dass ich damit etwas bedrohe, das mehr als nur eine Ansicht ist. Vielleicht sind Sie anderer Meinung als ich über die Wirksamkeit von Akupunktur oder die Authentizität von Kornkreisen. Ist es ein rein intellektueller Dissens, oder sind Sie ein klein wenig sauer? Welche emotional gefärbten Urteile begleiten diese Meinungsverschiedenheit? Dass ich einfach gestrickt und leichtgläubig sei? Dass ich keine Ahnung von Grundlagenwissenschaft habe? Dass ich es vermieden habe, Gegenbeweise zu prüfen, die mir mein Wunschdenken ruiniert hätten? Dass meine Ansichten unverschämt, verachtenswert oder peinlich seien? Rechtfertigen Sie ihre Verachtung mit Argumenten wie: “Diese Ansichten machen den Menschen falsche Hoffnungen und lenken sie von Lösungen ab, die vielleicht tatsächlich funktionieren würden”? Wenn das so ist, ist es wirklich das, was Sie so wütend macht, oder ist es etwas anderes?

Ich habe herausgefunden, dass, wenn ich emotional auf eine Idee reagiere, die meinen Ansichten widerspricht, es gewöhnlich deshalb ist, weil sie meine Geschichte von der Welt oder meine Geschichte vom Selbst bedroht und dadurch ein existentielles Unbehagen auslöst. Es fühlt sich wie eine gewaltsame Grenzüberschreitung an.

Damit will ich keineswegs unterstellen, dass ich Sie widerlegt hätte, wenn Sie emotional auf meine unkonventionellen Aussagen reagierten, und dass ich recht behalte. Ich will nur andeuten, dass Ihre Ablehnung wenig mit Beweisen oder Logik zu tun hat. Beweise oder Logik sind Werkzeuge, die wir verwenden, um unsere Ansichten zu rechtfertigen oder zu konkretisieren, aber wir täuschen uns selbst, wenn wir denken, dass sie die Ursachen unserer Ansichten wären. Ich werde auf diesen Gedanken zurück kommen, weil er auch zentral ist um zu verstehen, wie sich Ansichten verändern; und natürlich müssen sich viele Ansichten ändern, wenn unsere Welt eine Chance haben soll, bestehen zu bleiben.

iIch sollte hier erwähnen, dass, so wie die organisierte Religion auch einen esoterischen Kern hat, der nicht die Separation lehrt, wir auch zwischen der Wissenschaft als Institution und der wissenschaftlichen Methodologie an sich unterscheiden sollten. Wenngleich argumentiert werden kann, dass selbst die wissenschaftliche Methodologie voller ungeprüfter Annahmen ist (Objektivität zum Beispiel: dass eine Hypothese über die Realität diese Realität nicht verändere, und dass grundsätzlich Experimente wiederholbar seien, weil die Variablen Zeit, Ort und Experimentator unabhängig von der getesteten Hypothese seien), steht sie letzten Endes doch auch für Demut, für eine Bereitschaft, die eigenen Ansichten zu ändern oder zu erweitern als Reaktion auf die Information, die von außerhalb des eigenen bewussten Selbst kommt.

iiSiehe meinen Artikel online “Synchronicity, Myth, and the New World Order” für weitere Gedanken über die Dynamiken unbewusster Verschwörungen.

iiiWindenergie habe ich hier bewusst ausgelassen, weil ich ernsthafte Umweltbedenken dagegen hege, wie sie zur Zeit verwendet wird, obwohl unkonventionelle Designs im kleinen Maßstab vielversprechend sind. Letztendlich ist es aber nicht die Lösung, mehr Energie zu produzieren um unsere jetzige Gesellschaft aufrechtzuerhalten. Es geht darum, unsere Gesellschaft unter anderem so zu verändern, dass sie weniger Energie verbraucht. Den Großteil der Energie, die wir verwenden, nützen wir sowieso nicht zur Steigerung useres Wohlbefindens.